Die Aalener Sportallianz gewinnt den Supercup

Die Aalener Sportallianz gewinnt den Supercup

Die Aalener Sportallianz gewinnt den Supercup beim Karolinger Schwimmfest in Waiblingen mit deutlichen Vorsprung. Bis Anfang August ging die lange, letzte Schwimmsaison und Ende August nahmen schon wieder etliche Schwimmer/-innen das Training für die kommende Kurzbahnsaison auf. Kurzbahn bedeutet, dass die künftigen Wettkämpfe auf der 25m Bahn stattfinden. Den Schwimmer war somit nur eine kurze Ferien-Trainingspause gegönnt. Schwimmen ist eben eine der trainingsintensivsten Sportarten, bei der man auch immer am Ball bleiben muss. Letztes Wochenende war der erste Wettkampf bei dem die einzelnen Athleten von ihrem Trainer Peter Rothenstein jeweils taktische Aufgaben für ihre Starts bekamen. Daraufhin kann Peter Rothenstein nun gezielt und individuell feststellen, wie weit, wie gut ein jeder bereits trainiert ist und das Training entsprechend anpassen. Sein Resümee an die Mannschaft fiel sehr positiv aus. Die jüngeren Leistungsschwimmer konnten tolle Leistungsverbesserungen erzielen und Carolin Morassi und Ryan Newman verbesserten jeweils die Vereinsrekorde über die 100m Rücken. Vanessa Dambacher und Ryan Newman schwammen nur denkbar knapp an der Jugend-Qualifikation für die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften vorbei.

Vielbeschäftigt war der 16-jährige Ryan Newman. Er sprang elfmal an 2 Tagen ins Wasser und drückte seinen eigenen Vereinsrekord über 100m Rücken um fast 1 Sekunde nach unten auf 1:00,46min und schwamm nur knapp an der Minutengrenze vorbei. Damit wurde er Jahrgangserster und im 100m Rücken Finale schlug er als Zweiter an. Zudem gab es 3 neue Bestzeiten für ihn und er stand neunmal auf dem Podest. Über 100m Lagen fehlen noch 2 Zehntel zum Vereinsrekord von Marvin Broer mit 1:03,36min. Über 100m Freistil schlug er in neuer Bestzeit von 55:40sek an.

Einen neuen Vereinsrekord gab es auch über 100m Rücken durch Carolin Morassi. Sie verbesserte ihren alten Rekord um 1 Sekunde auf nun 1:05,47min. Carolin Morassi war neunmal im Einsatz, schwamm immer auf Goldkurs und siegte im 100m Freistil und Rücken-Finale.

Zweite im 100m Freistil-Finale wurde ihre Vereinskameradin Vanessa Dambacher. Sie erzielte eine neue Bestmarke von 59,13sek. Vanessa stand auch nur wenige Minuten später im Endlauf über 100m Lagen und erreichte auch hier Bestzeit von 1:08,20min und belegte wieder Platz 2. Sie freute sich über weitere Bestzeiten von 29,82sek über 50m Schmetterling und über 200m Freistil in 2:13,03min und über 200m Lagen in 2:30,09min.

Nach 2:00,86min über die 200m Freistil schlug Julian Morassi an . Er schwamm die beiden 100m Strecken in jeweils 1 Minute. Mit geringen Trainingsaufwand gewann er Silber über die “harten“ 200m Schmetterling und Bronze über 100m Freistil und 100m Schmetterling.

Tobias Kohler, derzeit beruflich bedingt auch weniger im Training, nahm Bronze über 100m Lagen entgegen und war bei seinen sechs Starts immer im vorgegebenen Limit seines Trainers.

Die 14-jährige Darija Schiele freute sich bei allen 8 Starts über 8 neue Bestzeiten. Auf der Sprintstrecke 50m Freistil  holte sie sich die Bronzemedaille in 29,42sek und blieb erstmalig deutlich unter der 30 Sekundenmarke. Auch waren alle anderen Zeiten deutlich schneller als jemals zuvor. So stieg sie nach 100m und 200m Kraul nach 1:04,73min und 2:25,05min aus dem Wasser, über alle Rückenstrecken 50m nach 32,64sek, 100m nach 1:11,28min und 200m nach 2:36,95min aus dem Becken. Über die Vielseitigkeitsstrecken 100m und 200m Lagen stehen nun ihre Bestmarken bei 1:16,51min und 2:43,15min.

Die ein Jahr ältere Ana Perez-Kelke schlug auch bei ihren 7 Starts mit 7 Bestzeiten an. Besonders auf den Kraulstrecken konnte sie sich auf 100m verbessern und hat nun ihre Bestmarke bei 1:03,93min stehen. Mit 2:18,03min ließ sie sich in die Jahrgangslisten über die 200m Strecke eintragen. 

Ihre Schwester Elena startet sechsmal im Jahrgang 2006 und belegte Platz 9 auf 100m Freistil in neuer Bestzeit von 1:07,25min. Sie ist, wie ihre Schwester auf den Kraul- und Rückenstrecken unterwegs und zeigte auch über 200m Lagen in 3:02,57min ihre Vielseitigkeit.

Ebenfalls sechs Start hatte Vivien Jocham auf dem Programm. Über die kräftezehrende 200m Schmetterling konnte sie eine neue Bestzeit von 2:44,32min erzielen und die Bronzemedaille im Jahrgang 2004 entgegen nehmen.

Matthias Oppold, der älteste im ASA-Team, gewann Silber über 50m Brust und Bronze über 200m Lagen und schwamm nur knapp über seinen Bestmarken.

Auch Golo Böhme gewann Silber über 200m Freistil und Bronze über 200m Schmetterling in der offenen Klasse.

Shannon Newman belegte über ihre Rücken Spezialstrecken zweimal den Bronzerang bei den 17-jährigen und verfehlte zweimal das Podest, als Vierte.

Anaise Pecher nahm 3 Bestzeiten und zwei sechste Plätze mit nach Hause. 

Vanessa Dambacher und Ryan Newman wollen noch bis Anfang November die geforderte Qualifikation zu den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften erreichen. Hierzu müssen sie noch zu den 30 Schnellsten ihres Jahrgangs, auf der jeweiligen Strecken, gehören.

Am Ende des Wettkampf Wochenendes freuten sich alle über den Gewinn des Supercups und einer Siegprämie für die Mannschaftskasse. Die fünf ASA-Staffeln  waren zweimal nicht zu schlagen, zweimal wurde ein ASA-Quartett Zweitplatzierte und eine Staffel belegte den 4.Platz. In den verschiedenen Staffeln gingen Golo Böhme, Vanessa Dambacher, Vivien Jocham, Tobias Kohler, Carolin und Julian Morassi, Ryan Newman, Matthias Oppold, Ana Perez-Kelke und Darija Schiele an den Start.

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